Vater und Kind
Bremer Förderprogramm „Vater sein“
Das neue Programm „Vater sein“ ist als Unterstützung und Bildung speziell für Väter mit Migrationsgeschichte ausgelegt.
Wandel der Kindererziehung in Deutschland
Christian Pfeiffer faßt eine neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen in der Süddeutschen Zeitung so zusammen: Mehr Liebe, weniger Hiebe
Untersuchungen belegen, dass Kinder, die von ihren Eltern geschlagen werden, später häufiger zu Gewalttätern werden als Kinder, die gewaltfrei aufwachsen. In Deutschland ist die Prügelstrafe für Eltern seit 2000 gesetzlich verboten - und auch sonst hat sich in der Erziehung vieles zum Guten gewandelt. Nur für Jungen aus Migrantenfamilien gilt das nach Aussage Pfeiffers nicht.
Eine große Zahl von Untersuchungen, bestätigen die negativen Wirkungen des Schlagens von Kindern. Ein Beispiel bietet unsere 2007/2008 bundesweit durchgeführte Befragung von 45.000 Neuntklässlern.
Danach werden mit Gegenständen oder sonst massiv geschlagene Kinder später sechsmal häufiger zu Mehrfach-Gewalttätern als gewaltfrei und liebevoll erzogene. Dreimal so oft geraten sie in kriminelle oder rechtsextreme Jugendcliquen. Sie konsumieren fünfmal häufiger regelmäßig Cannabis und schwänzen viermal häufiger für mindestens zehn Tage im Jahr die Schule.
Zahl der unnatürlichen Todesfälle rückläufig
Eine neue Statistik, die der Bund heute vorlegt belegt, dass in Deutschland 2009 mehr als 1000 Kinder und Jugendliche eines unnatürlichen Todes gestorben sind. Das sind etwa drei tote Kinder am Tag.
llerdings ist die Zahl der unnatürlichen Todesfälle in den vergangenen zehn Jahren in allen Altersgruppen kontinuierlich und deutlich zurückgegangen ist. So starben im Jahr 2000 mit 2115 noch fast doppelt so viele Kinder und Jugendliche.
Zentrales Testamentsregister 2012 bundesweit gestartet
Eine neue Chance für nichteheliche Kinder
Justizminister Rainer Stickelberger aus dem Justizministerium Baden-Würtemberg teilt mit: „Wir müssen die neue Möglichkeit nutzen und sicherstellen, dass Nachlassgerichte über das Zentrale Testamentsregister auch verlässlich von nichtehelichen Kindern Verstorbener erfahren“
Seit Beginn 2012 wird für das gesamte Bundesgebiet zentral erfasst, wenn Testamente oder Erbverträge bei Amtsgerichten und Notaren hinterlegt werden. Damit kann im Todesfall rasch geklärt werden, ob ein amtlich verwahrtes Testament oder ein Erbvertrag vorliegt. Bislang stimmten sich Gerichte, Notare und Standesämter auf dem Postweg darüber ab. „Dank des Zentralen Testamentsregisters werden Nachlassverfahren schneller und verlässlicher ablaufen“, sagte Justizminister Rainer Stickelberger am Mittwoch (4. Januar 2012) in Stuttgart.
Kinder gewöhnen sich schwerer an die Zeitumstellung
In der Nacht auf heute war es wieder soweit: Die Uhren wurden von Sommer- auf Winterzeit zurückgedreht. Nur Russland macht bei der umstrittenen Zeitumstellung ab diesem Jahr nicht mehr mit. Besonders schwierig ist die Umstellung für kleine Kinder. Sie stellen sich deutlich langsamer auf die neuen Zeiten ein. Dabei könnte man die Umstellung durchaus trainieren.
ÖKO-TEST Ratgeber Kleinkinder
Was Kinder brauchen: In diesem Heft kommen nicht nur Experten wie ein Ernährungswissenschaftler und ein Baubiologe zu Wort, sondern auch Mütter und Väter, die vom Umgang mit Fernsehen und Computer, vo
EU: Gericht stärkt Rechte lediger Väter
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Rechte lediger Väter in Deutschland gestärkt.
Hintergrund:
kids on tour
In der ARD-Themenwoche "Der mobile Mensch" zeigt der Beitrag, wie die Bahnhofsmission Kindern beim Pendeln zwischen Mama und Papa hilft.
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video918576.html
Umfrage zu Wertvorstellungen von Vätern in der Kindererziehung noch bis 24. Mai
Die Rolle von Vätern in der Kindererziehung verändert sich zunehmend. Verändern sich damit auch die Werte in der Kindererziehung? Richten sich Männer nach den Maßstäben der Mütter oder entwickeln Väter eigene und andere Vorstellungen für die Kindererziehung? Um diese Fragen geht es einer Umfrage der hessenstiftung – familie hat zukunft und der IGS Organisationsberatung GmbH mit dem Titel: „Wertvolle Väter.“
Die Umfrage ist über folgende Links zu erreichen:
https://staffadvance.net/wertvolle-vaeter
Kinderlose Paare unterstützen
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder möchte ungewollt kinderlose Paare unterstützen. Die finanziellen Hilfen bei der künstlichen Befruchtung sollen wieder aufgestockt und die Adoptionsregeln gelockert werden.
Es wurden bis zu vier Befruchtungsversuche voll finanziert, momental sind es noch drei zur Hälfte. Diese Regelung soll nach der Aussage von Schröder rückgängig gemacht werden. Laut Statistik zeigt sich, dass durch die damalige Entscheidung, die Zahl der Versuche sich halbiert hatte.
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