Vater und Verbraucher
Foodwatch warnt vor "Kinderlebensmittel"
Kinder sind seit längerem schon die neue Zielgruppe der Lebensmittelindustrie. Mit Comic-Motiven, Aufklebern und Spielen gespickte Produkte werden Bärchenwurst, Milchmäuse, Gespenstersuppe und Co auch über die Eltern an das Kind gebracht. Doch Verbraucherschützer warnen vor den angeblich so gesunden Snacks extra für Kinder. Was in Werbeclips als „gesunde Zwischenmahlzeit“ für Kinder angepriesen wird, ist vielfach sehr fett, enthält Zusatzstoffe wie Farbstoffe und Aromen. Sie ist zu süß oder zu salzig, so warnen Verbraucherschützer.
ÖKO-TEST-Magazin: u.a. Schnullerketten und Babysäfte
Die Januar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins
gibt es ab dem 30. Dezember 2011 im Zeitschriftenhandel.
Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das
Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.
Test: Schnullerketten
Immerhin zehn der 15 getesteten Schnullerketten sind „gut“ oder „sehr gut“. Doch es gibt auch Ausreißer, die gravierende Sicherheitsmängel aufweisen. Drei Produkte zeigten sich beim Test nicht von ihrer besten Seite. Bei ihnen rissen die Bänder am Befestigungsklipp durch. Entstehen dann kleine Teile, die das Baby verschlucken kann, besteht schlimmstenfalls Erstickungsgefahr. Eine der getesteten Schnullerketten, aus der sich verschluckbare Holzperlen lösten, war deshalb nicht verkehrsfähig. In puncto Inhaltsstoffe fand das Labor teilweise umstrittene halogenorganische Verbindungen, die krebsverdächtige Verbindung Naphthalin und optische Aufheller, die mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen können.
Test: Babysäfte
Die wenigsten Säfte sind top: In vier Säften wurde Arsen nachgewiesen, zweimal in einer Menge, die im Trinkwasser gerade noch erlaubt, in einem Mineralwasser, das für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ausgelobt ist, aber schon zu viel wäre. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass einige Apfelsäfte vor allem aus Wasser und Zucker bestehen und darin weit weniger Aroma enthalten ist als man in einem ordentlich rearomatisierten Saft erwarten würde.
Die Januar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins
gibt es ab dem 30. Dezember 2011 im Zeitschriftenhandel.
ÖKO-TEST: Spielzeug
Laboruntersuchungen, die ÖKO-TEST in den vergangenen Jahren immer wieder durchgeführt hat, zeigen, dass ein Großteil des in Deutschland erhältlichen Spielzeugs voller Schadstoffe steckt und der Gesund
Ökotest: Kinderschlafanzüge besser ohne Aufdruck kaufen
Kinderschlafanzüge mit Aufdruck enthalten zum Teil chlorierte Kunststoffe oder Weichmacher. Diese werden als fortpflanzungsgefährdend eingestuft.
test: Jedes sechste Spielzeug ist „mangelhaft“
Die Stiftung Warentest hat die Sicherheit von 40 Spielzeugen für 3– bis 6-jährige Kinder geprüft. Die Hälfte der Puppen, Ritterburgen und Bagger schnitten „sehr gut“ oder „gut“ ab. Sieben Spielzeuge sind „mangelhaft“, weil sie Schadstoffe enthalten, Strangulationsgefahr besteht oder Kleinteile verschluckt werden können.
ÖKO-TEST-Magazin November 2011
Auch für Väter einige Testberichte dabei
Aus dem Inhalt: Kinderschlafanzüge, Beißringe, Muttermilchersatz, Orangensäfte u. a.
Test: Kinderschlafanzüge
Auch Markennamen schützen nicht vor Schadstoffen
ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2011
Unter anderem wurden getestet: Trinklerntassen, Buntstifte, Hochstühle, Kissen
TEST: Gewürze
Im Gewürzregal kommt die ganze Welt zusammen. Aber leider nicht nur in puncto Geschmack, sondern auch in Sachen Pflanzenschutzmittel.
Welche Apotheke hat Notdienst?
Für viele Familien kann es wichtig werden, zu wissen, wie sie die nächste Notdienstapotheke an ihrem Urlaubsort in Deutschland finden können. Für 69 Cent pro Minute kann man per Handy die 22 8 33 anrufen und eine Postleitzahl angeben. Alternativ "apo" per SMS an die 22 8 33 schicken und seine Zustimmung zur Lokalisierung geben (max. 69 Cent/SMS). Bei internetfähigen Handys www.22833.mobi eingeben, für iPhone oder iPod touch die passende "App" finden.
Wer zuhause Urlaub macht, kann die nächste Notdienstapotheke im Internet unter www.aponet.de oder unter der kostenlosen Festnetznummer 0800 00 22 8 33 finden.
ÖKO-TEST: Mineralwasser, Obstbrei u.a.
Fast jedes dritte Mineralwasser ist mit Abbauprodukten von Pestiziden belastet. Von den 105 Mineralwässern, die ÖKO-TEST ins Labor geschickt hat, wurden in 31 Marken Pestizidabbauprodukte gefunden, in 17 sogar in so hohen Mengen, dass sie gar nicht mehr als natürliches Mineralwasser verkauft werden dürften. Belastet waren unter anderem beliebte Wässer wie das Aqua Culinaris Still Feinquell von Aldi Süd, das Rewe Aquamia Vitale Still, das Christinen Carat Still und das Nestlé Pure Life Still. Dieses Problem ist den Mineralwasserherstellern und dem Verband Deutscher Mineralbrunnen zwar schon seit längerem bekannt, unternommen hat man allerdings dagegen noch nichts. Erst jetzt nach der Untersuchung von ÖKO-TEST kündigt die Branche an, dass sie etwas ändern möchte.
Viele getesteten Obstbreie sind echte Mogelpackungen. Denn sie bestehen zum großen Teil aus Wasser. Damit die Masse eine annehmbare Konsistenz bekommt, wird sie mit Reismehl oder -stärke gebunden. Was allerdings zu kurz kommt, ist die Frucht. In manchem Brei sind statt Fruchtstücke nur Fruchtsaftkonzentrate verarbeitet. Ein weiterer Kritikpunkt: Durch Dicksäfte erhalten einige Produkte eine versteckte Süße. Das ist jedoch überflüssig, weil Obst sowieso schon süßen Fruchtzucker mitbringt.
außerdem:
ÖKO-TEST Kinderwagen
"Klapprige Luxusschlitten voll übler Substanzen" so titelt öko Test. Junge Väter und Mütter, die einen Kinderwagen kaufen, müssen richtig tief ins Portemonnaie greifen. Doch die meisten Modelle sind ihr Geld nicht wert. Einige stecken voller Schadstoffe, andere sind klobig, klapprig oder wenig kindgerecht. Dieses Resümee zieht das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST, das in der aktuellen Juni-Ausgabe Kinderwagen nicht nur auf Schadstoffe durchgecheckt, sondern auch einer umfangreichen Praxisprüfung unterzogen hat.
Ein Wagen der Firma Hauck beispielsweise enthält das verbotene aromatische Amin p-Aminoazobenzol, das als krebserregend gilt. Der Kinderwagen dürfte damit eigentlich gar nicht verkauft werden. Doch er ist nicht der einzige, der mit einer langen Liste an Schadstoffen aufwartet.
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