Bremer Förderprogramm „Vater sein“
Das neue Programm „Vater sein“ ist als Unterstützung und Bildung speziell für Väter mit Migrationsgeschichte ausgelegt.
Foodwatch warnt vor "Kinderlebensmittel"
Kinder sind seit längerem schon die neue Zielgruppe der Lebensmittelindustrie. Mit Comic-Motiven, Aufklebern und Spielen gespickte Produkte werden Bärchenwurst, Milchmäuse, Gespenstersuppe und Co auch über die Eltern an das Kind gebracht. Doch Verbraucherschützer warnen vor den angeblich so gesunden Snacks extra für Kinder. Was in Werbeclips als „gesunde Zwischenmahlzeit“ für Kinder angepriesen wird, ist vielfach sehr fett, enthält Zusatzstoffe wie Farbstoffe und Aromen. Sie ist zu süß oder zu salzig, so warnen Verbraucherschützer.
Schulnoten werden nicht vererbt
Das gute Noten nicht an die Kinder vererbt werden, merken Eltern spätestens, wenn die Zeugnisse auf dem Tisch liegen. Nach Professor Detlef H. Rost, Psychologe und Intelligenzforscher an der Universität Marburg, müssen sich Väter und Mütter nicht für alles verantwortlich fühlen. Weitere Forschungsergebnisse sind in einem Dossier unter dem Thema "Wir. Sind. Nicht. Schuld!" in der neuen Ausgabe der Zeitschrift ELTERN FAMILY (02/2012) zusamengefaßt.
Vorlesen macht Kinder schlau
Eltern die ihren Kindern möglichst oft vorlesen, leisten ist dieser Zeit eine wertvolle Investition in deren Zukunft. Denn Vorlese-Kinder sind später besser in der Schule, treiben mehr Sport und spielen häufiger ein Instrument, die Stiftung Lesen. Darüber hinaus greifen Kinder, denen viel vorgelesen wurde, später auch selbst gerne zu einem Buch.
Wandel der Kindererziehung in Deutschland
Christian Pfeiffer faßt eine neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen in der Süddeutschen Zeitung so zusammen: Mehr Liebe, weniger Hiebe
Untersuchungen belegen, dass Kinder, die von ihren Eltern geschlagen werden, später häufiger zu Gewalttätern werden als Kinder, die gewaltfrei aufwachsen. In Deutschland ist die Prügelstrafe für Eltern seit 2000 gesetzlich verboten - und auch sonst hat sich in der Erziehung vieles zum Guten gewandelt. Nur für Jungen aus Migrantenfamilien gilt das nach Aussage Pfeiffers nicht.
Eine große Zahl von Untersuchungen, bestätigen die negativen Wirkungen des Schlagens von Kindern. Ein Beispiel bietet unsere 2007/2008 bundesweit durchgeführte Befragung von 45.000 Neuntklässlern.
Danach werden mit Gegenständen oder sonst massiv geschlagene Kinder später sechsmal häufiger zu Mehrfach-Gewalttätern als gewaltfrei und liebevoll erzogene. Dreimal so oft geraten sie in kriminelle oder rechtsextreme Jugendcliquen. Sie konsumieren fünfmal häufiger regelmäßig Cannabis und schwänzen viermal häufiger für mindestens zehn Tage im Jahr die Schule.
Zahl der unnatürlichen Todesfälle rückläufig
Eine neue Statistik, die der Bund heute vorlegt belegt, dass in Deutschland 2009 mehr als 1000 Kinder und Jugendliche eines unnatürlichen Todes gestorben sind. Das sind etwa drei tote Kinder am Tag.
llerdings ist die Zahl der unnatürlichen Todesfälle in den vergangenen zehn Jahren in allen Altersgruppen kontinuierlich und deutlich zurückgegangen ist. So starben im Jahr 2000 mit 2115 noch fast doppelt so viele Kinder und Jugendliche.
Hannover: Neue Chancen für Väter
Das niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration hat den flyer "Neue Chancen für Väter" zum Thema Elterngeld und Elternzeit aktualisiert.
Im Anhang oder download unter:
Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin
„Zeit für Wiedereinstieg – ohne den Partner geht es nicht! Ein perspektivreicher Wiedereinstieg kann nur gelingen, wenn der (Ehe-) Partner die Wiedereinsteigerin unterstützt – verbal, mental und tatsächlich. Doch welche Rahmenbedingungen benötigen Männer, um sich stärker im Haushalt und bei der Kinderbetreuung zu engagieren? Dieser Fragestellung ist der Organisationsberater Hans-Georg Nelles von „Väter und Karriere“ im Auftrag des BMFSFJ und der hessenstiftung – familie hat zukunft in „Väter und Wiedereinstieg der Partnerin - Ergebnisse qualitativer Befragungen“ nachgegangen.
download unter:
Zentrales Testamentsregister 2012 bundesweit gestartet
Eine neue Chance für nichteheliche Kinder
Justizminister Rainer Stickelberger aus dem Justizministerium Baden-Würtemberg teilt mit: „Wir müssen die neue Möglichkeit nutzen und sicherstellen, dass Nachlassgerichte über das Zentrale Testamentsregister auch verlässlich von nichtehelichen Kindern Verstorbener erfahren“
Seit Beginn 2012 wird für das gesamte Bundesgebiet zentral erfasst, wenn Testamente oder Erbverträge bei Amtsgerichten und Notaren hinterlegt werden. Damit kann im Todesfall rasch geklärt werden, ob ein amtlich verwahrtes Testament oder ein Erbvertrag vorliegt. Bislang stimmten sich Gerichte, Notare und Standesämter auf dem Postweg darüber ab. „Dank des Zentralen Testamentsregisters werden Nachlassverfahren schneller und verlässlicher ablaufen“, sagte Justizminister Rainer Stickelberger am Mittwoch (4. Januar 2012) in Stuttgart.
ÖKO-TEST-Magazin: u.a. Schnullerketten und Babysäfte
Die Januar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins
gibt es ab dem 30. Dezember 2011 im Zeitschriftenhandel.
Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das
Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.
Test: Schnullerketten
Immerhin zehn der 15 getesteten Schnullerketten sind „gut“ oder „sehr gut“. Doch es gibt auch Ausreißer, die gravierende Sicherheitsmängel aufweisen. Drei Produkte zeigten sich beim Test nicht von ihrer besten Seite. Bei ihnen rissen die Bänder am Befestigungsklipp durch. Entstehen dann kleine Teile, die das Baby verschlucken kann, besteht schlimmstenfalls Erstickungsgefahr. Eine der getesteten Schnullerketten, aus der sich verschluckbare Holzperlen lösten, war deshalb nicht verkehrsfähig. In puncto Inhaltsstoffe fand das Labor teilweise umstrittene halogenorganische Verbindungen, die krebsverdächtige Verbindung Naphthalin und optische Aufheller, die mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen können.
Test: Babysäfte
Die wenigsten Säfte sind top: In vier Säften wurde Arsen nachgewiesen, zweimal in einer Menge, die im Trinkwasser gerade noch erlaubt, in einem Mineralwasser, das für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ausgelobt ist, aber schon zu viel wäre. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass einige Apfelsäfte vor allem aus Wasser und Zucker bestehen und darin weit weniger Aroma enthalten ist als man in einem ordentlich rearomatisierten Saft erwarten würde.
Die Januar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins
gibt es ab dem 30. Dezember 2011 im Zeitschriftenhandel.
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